Was kostet ein Käufer bei Google Ads?
Kosten pro Käufer bei Google Ads: Ausgaben geteilt durch Personen, die gekauft haben, statt durch Conversions. So verbindet MIRA FIVE Kosten, Besuche und ROAS.
Kurz gesagt
Jede Werbeplattform zählt jeden Kauf, den sie mit ihren Anzeigen verbinden kann, samt Ansichten, anderen Geräten, geschätzten und wiederholten Conversions. Zusammen melden sie deshalb schnell weit mehr Verkäufe als der Shop. Eine ehrliche Zahl beginnt bei Ihren eigenen Kauf-Events: jeden Käufer einmal zählen und die Kosten durch diese Käufer teilen.
Google Ads meldet eine Zahl, Meta eine zweite, Ihr Shop eine dritte. Zusammengerechnet können die Plattformen mehr als doppelt so viele Verkäufe melden, wie der Shop verbucht hat, und wer nur in den Ads-Manager schaut, steuert das Budget blind. Gelogen wird dabei nicht: Jede Plattform zählt nach eigenen Regeln, und diese Regeln überschneiden sich.
Weil jede Plattform sich selbst bewertet. Google Ads und Meta zählen einen Kauf, sobald sie ihn einer ihrer Anzeigen zuordnen können, und jede legt selbst fest, was als Zuordnung gilt. Ihr Shop zählt Bestellungen. Die Lücke entsteht an einigen wenigen Stellen.
Meta zählt in der Standardeinstellung Käufe bis 7 Tage nach einem Klick auf den Link und bis 1 Tag, nachdem jemand mit einer Anzeige interagiert oder sie nur gesehen hat. Google Ads erfasst View-Through-Conversions bei Video- und Display-Anzeigen. Wer abends an einer Anzeige vorbeiscrollt und am nächsten Morgen nach einer Google-Suche kauft, ist eine Meta-Conversion.
Google Ads zählt einen Kauf standardmäßig bis 30 Tage nach dem Klick. Wer am 1. auf eine Anzeige klickt und am 25. über den Newsletter zurückkommt, ist eine Google-Ads-Conversion. In Ihren eigenen Berichten hat der Newsletter die Kundin zurückgebracht.
Plattformen mit angemeldeten Nutzern verbinden den Klick am Handy mit dem Kauf am Laptop. Ihre Web-Analyse sieht zwei Besuche ohne Verbindung, die Plattform eine Kundin. Die Zuordnung kann stimmen, prüfen lässt sie sich nicht.
Kann eine Plattform einen Kauf nicht beobachten, etwa weil jemand Cookies abgelehnt hat, schätzt sie ihn. Google Ads rechnet solche modellierten Conversions in die Spalte Conversions ein. Es sind Schätzungen, keine Bestellungen, und sie schwanken mit dem Modell.
Eine Kauf-Aktion, die jede Conversion zählt, erfasst jede Bestellung nach einem Klick. Zwei Conversion-Aktionen für denselben Kauf, etwa das Google-Ads-Tag und ein Import aus GA4, beide als primär markiert, zählen jede Bestellung doppelt.
Eine Kundin klickt am Montag auf eine Meta-Anzeige, am Mittwoch auf eine Shopping-Anzeige und bestellt am Donnerstag. Ihr Shop hat eine Bestellung, Meta eine Conversion, Google Ads eine. Wer die Plattformen addiert, kommt auf zwei.
Google Ads verbucht eine Conversion standardmäßig am Tag des Klicks. Die Zahlen des Vormonats wachsen noch wochenlang, und manche Bestellung landet in einem anderen Monat als in Ihrem Shop.
Testbestellungen, Stornos und Erstattungen vergrößern die Lücke: Die Plattform hat sie beim Checkout gezählt, Ihr Shop hat sie womöglich längst herausgerechnet.
Jeder für ihre eigene Frage. Die Conversions der Plattformen speisen deren Gebotsstrategien, und eine darauf optimierte Kampagne braucht sie. Für Ihr Werbebudget zählt etwas anderes: wie viele Menschen über die Anzeige gekauft haben und was jeder von ihnen gekostet hat. Diese Zahl muss aus Ihren eigenen Daten kommen, einmal gezählt für alle Plattformen.
Zählen Sie Käufer aus Ihren eigenen Kauf-Events und verbinden Sie die Kosten damit.
gclid oder utm_campaign dieses
Besuchs. Wie Sie jede Kampagne markieren, zeigt
So setzen Sie UTM-Parameter richtig.Stellen Sie dann beide Zahlen nebeneinander: die Conversions der Plattform für deren Gebote, Ihre Käufer für das Budget. Wo die Grenze zur Rentabilität liegt, zeigt ROAS und Kosten pro Käufer berechnen; rechnen können Sie mit dem kostenlosen ROAS-Rechner.
Verbinden Sie Google Ads unter Daten → Quellen, dann kommen Kosten, Klicks, Impressionen und die von
Google gemeldeten Conversions je Kampagne und Tag. MIRA FIVE verbindet sie über utm_campaign oder
gclid mit den Besuchen und zählt dabei nur bezahlte Besuche: mit Klick-ID einer Anzeige oder mit Google
oder Meta als Quelle und einem bezahlten Medium. Käufer und Umsatz stammen aus Ihrem eigenen Kaufziel und
zählen für den ersten Besuch, im letzten Kontakt für den letzten Besuch von außen vor dem Kauf. Ein
Käufer, der zwei Kampagnen zugerechnet wird, steht in beiden Zeilen, in der Summe aber einmal. Im
Beispiel-Shop zeigt Herkunft › Anzeigen 312,40 € Ausgaben, 1.204 Klicks, 41 Käufer, 2.870 € Umsatz,
7,62 € pro Käufer und einen ROAS von 9,2. Käufer beruhen auf Besuchern mit Einwilligung; Meta Ads folgt.
Den Bildschirm erklärt Was kostet ein Käufer bei Google Ads?.
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